Praxisintegrierte Ausbildung (PIA)
Im benachbarten Nordrhein-Westfalen gibt es das Modell der praxisintegrierten Ausbildung, abgekürzt PIA. Gegenüber der rein schulischen Ausbildung in Niedersachsen ermöglicht diese Variante eine verkürzte Ausbildungszeit und Du erhältst ein Ausbildungsgehalt.
Informationen zum Ausbildungsangebot
Die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zur Erzieherin/zum Erzieher ist ein Ausbildungsmodell aus Nordrhein-Westfalen. Bei der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) zur Erzieherin/zum Erzieher ist die Praxiszeit gleichmäßig in die drei Ausbildungsjahre integriert. Berufliche Tätigkeit und Theorie sind von Anfang bis Ende der Ausbildung eng miteinander verzahnt. Die Theorie vermittelt die Fachschule für Sozial- und Gesundheitswesen (zum Beispiel in Rheine oder Münster). Die Unterrichtszeit ist auf drei Jahre aufgeteilt, Lehrplaninhalte und Stundenplan entsprechen der herkömmlichen Fachschulausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher.
1. Ausbildungsjahr
Im ersten Ausbildungsjahr wird an drei Tagen die Berufsfachschule besucht und an zwei Tagen in der Kita gearbeitet.
2. Ausbildungsjahr
Im zweiten Jahr gliedert sich die Ausbildung in zwei Tage Schule und drei Tage Praxis in der Kita.
3. Ausbildungsjahr
Im dritten Jahr wechselt der Anteil der Theorie und Praxis innerhalb des Jahres (drei Tage Schule/zwei Tage Praxis und umgekehrt).
Voraussetzungen der PIA
Die Praxisintegrierte Ausbildung (PIA) hat einen großen praktischen Anteil, Du arbeitest also bereits während der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher in einer Kita. Im zweiten Jahr der Ausbildung findet ein achtwöchiges Praktikum in einer anderen Einrichtung mit einem anderen Schwerpunkt statt. Folgendes sollte mitgebracht werden:
- ein Realschulabschluss mit einschlägiger Berufsausbildung oder
- Fachhochschulreife – Fachrichtung Soziales oder
- Allgemeine Hochschulreife mit sechswöchigem Praktikum
- Persönliche Eignung



